S- und T-Bit

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S-Bit (Setuid-Bit) bei Programmen

Wenn man die mit s-Bit versehene ausführbare Datei startet, führt Linux sie mit den Rechten des Dateieigentümers und/oder der Gruppe aus.


S-Bit (Setuid-Bit) bei Verzeichnissen

Darin angelegte Dateien erhalten die Gruppenberechtigung vom Verzeichniss.

 $ ls -l photo
 drwxrws--- 10 root    photo   4096 2007-11-25 15:33 photo
 $ touch datei
 $ ls -l datei 
 -rw------- 1 michael photo 0 2007-11-25 15:50 datei
 $ id 
 uid=1000(michael) gid=1000(michael) 


T-Bit (Sticky-Bit) bei Verzeichnissen

Bei Schreiberlaubnis in dem Verzeichnis können dann alle Benutzer nur noch ihre eigenen Dateien löschen. Wenn man Eigentümer des Verzeichnisses ist, spielt das t-Bit keine Rolle man darf löschen.

# ls -ld /tmp
drwxrwxrwt  237 root     root         8192 Mar  7 09:15 /tmp


Weiterführende Informationen

Nähere Infos im Linux-User 2004/07